Brandschutzbekleidungen

Brandschutzbekleidungen

Betonertüchtigung

Ertüchtigung von Stahlbetonbauten

Durch neue Vorschriften bei Umnutzung von bestehenden Gebäuden und/oder bei Abnutzung von Betonbauteilen/Bewehrungsüberdecken, können diese ertüchtigt, respektive entsprechend den Vorschriften bekleidet werden, um die erforderlichen Werte zu erreichen.

Gerne beraten wir Sie im Detail und schlagen passende Lösungen vor.

Ausführung immer entsprechend dem Brandschutzkonzept des jeweiligen Projekts und den Brandschutzvorschriften.

Brandschutzboden

Brandschutzboden

Begehbare EI60 - EI90 BS-Böden für bestehende Steigzonen - und Schachtöffnungen.

Steigzonen - und Schachtöffnungen stellen in Neu- und Umbauten eine latente Gefahrenquelle dar. Mit dem Retrofit BS-Boden wurde eine begehbare, hochbelastbare Bodenkonstruktion entwickelt, die eine VKF-Zulassung und eine geprüfte Feuerwiderstandsklasse von EI60 - EI90 aufweist.

Die Anpassungen für die Installationsdurchführungen können vor Ort erfolgen und die Durchbrüche/ Installationen, wie im Retrovit System geprüft und zugelassen, abgeschottet werden.

Ansicht von unten/oben

Brandschutzdecken

Brandschutzdecken

Es wird unter selbständigen und unselbständigen Brandschutzdecken unterschieden. Verschiedene Faktoren sind zu berücksichtigen:

  • Brand von unten
  • Brand von oben
  • Brand von oben und unten.
  • Abgehängte oder freitragende Decken.
Ausführung immer entsprechend dem Brandschutzkonzept des jeweiligen Projekts und den Brandschutzvorschriften.

Brandschutztüren

Brandschutztüren

Gemäss der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherung (VKF) werden In der Schweiz nur zertifizierte und zugelassenen Brandschutztüren anerkannt.

  • Alle Komponenten müssen geprüft und zugelassen sein. und können nicht beliebig untereinander ausgetauscht werden.
  • Kombinationen von zugelassenen Elementen müssen ebenfalls als System geprüft und zugelassen sein.
  • Die geprüfte und zugelassene Grösse darf nicht unter - oder überschritten werden.

Brandschutzwand

Brandschutzwand

Trenn- und Schachtwände

In Gebäuden werden Schächte immer grösser und die Belegung mit Medienleitungen immer komplexer, was die Brandlast erhöht.

Solche Schächte und Steigzonen durchziehen meist das ganze Gebäude, wodurch sich Feuer und Rauch schnell ausbreiten können. Meist sind auch die Fluchtwege betroffen, die unbedingt von Feuer und Rauch freigehalten werden müssen.

Wir erstellen Schacht und Trenn- und Schachtwände um solches effizient zu verhindern. Die Anforderung der jeweiligen Bauteile wird im Brandschutzkonzept des jeweiligen Projekts vorgegeben. Es können geprüfte Revisionsöffnungen/Klappen/Türen, je nach Bedarf in die Trenn- und Schachtwände integriert werden. Gerne beraten wir Sie und lösen Ihre Probleme. Ausführung immer entsprechend dem Brandschutzkonzept des jeweiligen Projekts und den Brandschutzvorschriften.

Lamellenbekleidung

Lamellenbekleidung

Bekleiden von Klebebewehrungen

Klebebewehrungen werden in Bereichen eingesetzt, wo die vorhandene Beton-Stahl-Zugbewehrung nicht ausreicht. Diese werden aussenseitig auf Stahlbetonbauteile aufgeklebt und müssen entsprechend dem vorgeschriebenen Feuerwert bekleidet werden.

Ausführung immer entsprechend dem Brandschutzkonzept des jeweiligen Projekts und den Brandschutzvorschriften.

Lüftungsbekleidungen

Lüftungsbekleidungen

Bekleidung von Lüftungsleitungen/ Stahlblechkanälen

Bei der VKF wird unter 3 Systemen von Lüftungsbekleidungen unterschieden.

  1. Nachträglich zu bekleidende Lüftungsleitungen/ Stahlblechkanäle
  2. Selbstständige Lüftungsleitungen
  3. Entrauchungsleitungen
Die Anforderungen in Ihren Projekten sind im jeweiligen Brandschutzkonzept vorgegeben.

Kontaktieren Sie uns.

Wir bieten Ihnen Lösungen mit verschiedenen Materialien und Systemen an.

Besondere Anforderungen gelten für Entrauchungsleitungen. Diese werden meist wie selbstständige Lüftungsleitungen aber mit höheren Ansprüchen an Dichtigkeit und Temperaturbeanspruchung erstellt.

Stützen- Trägerbekleidungen

Bekleiden von Stahl und Holztragewerken

Da bei Bränden nach wenigen Minuten Temperaturen von mehr als 500 Grad erreicht werden, sinkt die Tragfähigkeit von Stahl relativ schnell.

Wie in den VKF- Normen festgelegt, müssen darum Stahl, sowie auch Holz-Tragewerke gemäss der entsprechenden Feuerwiderstandsklasse (R30-R180) bekleidet werden.

Die verschiedenen Bekleidungsstärken, die eingehalten werden müssen, ergeben sich aus den Profilabmessungen und Stahlquerschnitten, (U/A Werten) und den verwendeten Brandschutzmaterialien.

Bei Holztragewerken verhindert eine fachgerechte Bekleidung den Abbrand von Holzstützen und Trägern. Die Bekleidung muss je nach Stärke der Tragewerke und den verlangten Feuerwerten (R30-R90) ausgeführt werden.