Seit jeher waren Menschen vom Feuer fasziniert. Die Nutzung des Feuers war der Zivilisationsdurchbruch für den Homo sapiens. Und noch heute strahlt ein Kaminfeuer wohlige Atmosphäre aus. Gleichzeitig stellte Feuer aber auch immer eine Bedrohung dar. Durch verheerende Feuersbrünste wurden ganze Weltstädte in Schutt und Asche gelegt.

Aktuell haben sich die Bilder des Brandes und die schwarze Ruine des Londoner Grenfell Tower in unser Gedächtnis eingenistet. Viele stellen sich die Frage: Kann dies bei uns auch passieren? 

Beim ausgebrannten Grenfell Tower handelt es sich um ein Hochhaus aus den 1970er-Jahren. Es wurde allerdings erst vor gut einem Jahr für eine Millionensumme saniert – einschliesslich der Fassade. Trotzdem soll innerhalb von 15 Minuten das Haus in Flammen gestanden haben. Da ist es verständlich, wenn man nach klaren Antworten und Verantwortlichkeiten frägt.

Schauen wir uns das Beispiel Wärmedämmung hier genauer an. Wärmedämmung als solche ist wichtig – die grosse Frage ist aber, welche Materialien man hierfür verwendet und in welcher Form diese Materialien untereinander und mit dem Gebäude verbunden sind. Die Dämmung der Fassade in London bestand aus Sandwich-Styropor- Elementen, Aluminiumblechen mit einem – für sich genommen, brennbaren – Kern aus Polyethylen (PE). Werden die Paneele zwischen den Stockwerken nicht professionell durch Brandriegel aus nicht brennbarem Material abgeschottet, kann die Dämmung das Feuer über die gesamte Fassade hinweg verteilen. Ein weiterer Brandbeschleuniger ist die hinterlüftete Fassade. Bei solch einem Grossfeuer entsteht ein Kamineffekt, der die Ausbreitung beschleunigt.

Mit Steinwolle als Dämmmaterial hättet das so nicht passieren können. Nur ist Steinwolle teurer. Und hier sind wir am Kernpunkt. Offenbar hatte der Hauseigentümer auf einer weniger feuerfesten Fassade bestanden. Es ging ja um billige Sozialwohnungen, könnte man zynisch anmerken.

Gerade nach solchen Katastrophen sollte die Wichtigkeit eines kompromisslosen angewandten baulichen Brandschutzes jedem ins Bewusstsein, im wahrsten Sinne des Wortes, «eingebrannt» werden.

Wie sieht es nun in der Schweiz aus? Im Jahre 1903 wurde in der Schweiz die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) gegründet. 1933 hat die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen die ersten Brandschutzvorschriften ausgearbeitet, und mittlerweile sind diese in allen 26 Kantonen rechtlich verbindlich. Sie sorgen dafür, dass die Schweiz weltweit zu den Ländern mit den wenigsten Brandtoten zählt. Auf diesem positiven Befund darf man sich aber nicht ausruhen.

Um die brandschutztechnisch korrekte Umsetzung der verschiedenen baulichen Brandschutzsysteme bis ins Detail zu gewährleisten, setzt unsere Firma ALLSEAL GmbH auf Qualität, Eigenverantwortung und Ausbildung der Mitarbeiter.

Für uns hat ein effektiver und kompromisslos applizierter baulicher Brandschutz absolute Priorität.

Wir schützen Menschen, Umwelt und Sachwerte, was ein hohes Mass an Zuverlässigkeit erfordert.

Dabei sind wir uns dieser grossen Verantwortung stets bewusst.

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